kleines e-Marketing Glossar
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A | | |
Ad Impression | | Anzahl der Sichtkontakte einer Werbeobotschaft im Internet |
Added Value | | Mehrwert oder Zusatznutzen eines Produktes oder einer Dienstleistung |
Affiliate Marketing | | Vorgehensweise eines Online-Händlers, in Form von sichtbaren oder verdeckten Links von Partner-Websites zu mehr Erstkontakten und damit zu Zusatzverkäufen zu gelangen |
Affinität | | Ein Indexmass zur Bemessung der Eignung eines Werbeträgers zur Ansprache einer bestimmten Zielgruppe |
After Sales Marketing | | Bestreben des Verkäufers, nach erfolgtem Kaufentscheid des Kunden, diesen in seiner Entscheidung zu bestätigen und damit die Kundenzufriedenheit zu erhöhen |
Agglomeration | | Siedlungsgebiet einer Stadt unter Einbezug des angrenzenden Vororte |
Ambient Media | | Alle Werbeformen, welche im Umfeld einer Zielgruppe anzutreffen sind |
Ambush Marketing | | siehe auch: Guerilla Marketing; schmarotzerhafte Vorgehensweise bei einer Werbekampagne, unter Ausnützung der Werbeaktivitäten der Konkurrenz von deren Erfolg mit zu profitieren |
animated GIF | | Datenformat für animierte Bilder im Internet meist in Form mehrerer leicht unterschiedlicher Bilder in Reihenfolge, worauf in etwa der Eindruck eines Kurzfilms entsteht |
Appeal | | Anziehungskraft einer Werbebotschaft |
Antizyklische Werbung | | Werbemassnahmen, welche nicht dem üblichen Saisonverlauf entsprechen; z.B. Glacé-Werbung im Winter |
Apperzeption | | aus der Werbepsychologie; bewusste Wahrnehmung einer Werbebotschaft |
Audience | | Empfängergruppe einer Werbebotschaft; z.B. Leser, Zuschauer |
AV Kommunikation | | Audio-Visuelle Kommunikation; Wahrnehmung über Hören und Sehen |
Awareness | | Wahrnehmungsgrad einer Werbebotschaft; auch: Bekanntheit einer Marke beim Zielpublikum |
B | | |
Banner | | Bildlich gestalteter Balken auf einer Homepage, meist als Kopfzeile einer Seite ausgestaltet |
Basiskommunikation | | Auf längerfristige Wirkung ausgelegte Form der Kommunikation, meist ohne kurzfristige Inhalte wie Aktionen ect. |
Bekanntheitsgrad | | Kenntnis über ein Produkt oder ein Marke beim Zielpublikum |
Below-the-line Marketing | | Marketing- und Verkaufsförderungsmassnahmen welche nicht der klassischen Werbeform entsprechen, z.B. Events, Sponsoring u.a.m. |
Benchmark Benchmarking | | Vergleichsverfahren um die eigenen Produkte und Dienstleistungen gegenüber denjenigen der Mitbewerber zu positionieren; schliesst Bewertungsformen, 'Differenciators' u.a.m. mit ein |
Blog | | Kurzform von Web-Log oder Weblog; öffentlich zugängliches Tagebuch im Internet, meist in Form einer Selbstdarstellung |
Branding | | Kennzeichnung eines Produktes oder einer Dienstleistung als Marke mit dem Zweck der Wiedererkennung und Unterscheidung |
Burn-out Burn-out-Effekt | | bezeichnet die nachlassende Werbewirkung eines Werbemittels |
C | | |
Claim | | Werbeslogan mit hohem Wiedererkennungswert; beispielsweise "nichts ist unmöglich!", "just do it!" |
CPC Cost per Click | | Kosten pro erfolgter Weiterleitung via Link an ein Zielsystem im Internet im Verhältnis zu den Werbeausgaben |
CMYK Farbraum | | Cyan (Blau), Magenta (Rot), Yellow (Gelb) und Key (Schwarz). Aus diesen Grundfarben lassen sich alle gewünschten Farben im subtraktiven Farbsystem erstellen |
CRM Customer Relationship Management | | Kundenbeziehungspflege; beschreibt alle Massnahmen von der Kundengewinnung bis zur langfristigen Pflege und Werterhaltung der Geschäftsbeziehung |
D | | |
Digitale Auflösung | | Bit-Genauigkeit bei digitalen Mess- oder Rechenoperationen; je höher die Auflösung, desto besser ist die Darstellung von Halbtonbildern, umso grösser ist aber auch die anfallende Datenmenge |
DTP Desk Top Publishing | | Text-, Bild- und Grafikbearbeitung mit Hilfe von Computerprogrammen |
E | | |
EAN-Code | | Europäische Artikelnummerierung; Barcode/Streifencode auf Produkten, besteht aus einer 13stelligen Zahl, 1 - 2: Landescode 3 - 7: Herstellercode 8 - 12: Produktecode 13: Prüfziffer |
E-Mail Marketing | | Versand elektronischer Nachrichten an bestehende oder potentielle Kunden, welche dazu ihre Einwilligung gegeben haben; vergleich 'Spam' |
Erlebnismarketing | | Massnahme der Verkaufsförderung - Promotion - mit dem Ziel, durch Schaffung positiver Erlebnisse beim Zielpublikum das beworbene Produkt ebenfalls positiv darzustellen |
Event | | Werbeveranstaltung mit emotionalen Reizen, welche den direkten, persönlichen Kundnekontakt ermöglicht |
FFF | | Kurzform von "Film, Funk, Fernehen" |
FAQ | | "frequently asked questions" - Sammlung häufig gestellter Fragen im Kontext mit deren themenbezogenen Antworten |
Flash | | Produkt von Macromedia Inc. zur Herstellung grafischer und funktionell animierter Darstellungen im Internet |
Freebies | | Fachjargon für gratis abgegebene Produkte und Dienstleistungen |
G | | |
Gadget | | Werbegeschenk |
Give-away | | Werbegeschenk |
GRP Gross Rate Points | | Masseinheit für den "Werbedruck"; Verhältnis der Werbekontakte zur Zielgruppe; Berechnung: Nettoreichweite x Durchschnittskontakte = GRP |
Grundgesamtheit | | Gesamtheit aller Personen, welche durch eine Stichprobe einer Untersuchung repräsentiert werden |
Guerilla Marketing | | Form der Werbung mit unkonventionellen Methoden, meist infolge kleiner Budgets |
HTML | | eine textbasiert, deklarative Programmiersprache, welche das Objekt und dessen Darstellung mittels Attributen beschreibt; im Gegensatz zu WYSIWYG "what you see is what you get" Darstellung |
Hyperlink
| | Kurz: Link; Verweis in einem Internet- oder Web-Dokument, welcher zu einer anderen Stelle verzweigt und dessen Verlauf automatisch verfolgt werden kann |
I | | |
Impact | | Wirkung einer Massnahme |
Image | | subjektive Vorstellung oder Meinung, welche Dritte über en Produkt, eine Dienstleistung oder eine Marke haben |
Infotainment | | Wortverbund aus Information und Entertainment; Bezeichnung für eine Kommunikationsform, bei welcher die Informationsvermittlung mit einem Unterhaltungswert verbunden ist |
Integrierte Kommunikation | | Konzept der Kommunikation, bei welchem die verschiedenen Werb- und Kommunikationsmittel zu einem Ganzen verbunden werden |
Interstitial | | Bezeichnung für Werbung, die beim Wechseln einer Seite während des Besuchs einer Website als Unterbrechung eingeblendet wird. Die Werbung wird vor dem Aufbau der eigentlichen Seite eingeblendet und gibt nach entsprechender Zeit die gewünschte Seite frei. |
Involvment | | innere Bereitschaft einer Zielperson für die Botschaft |
J | | |
Jingle | | Kurze Tonfolge oder Melodie, welche der eigentlichen Botschaft vorangeht; dient der späteren Substitution der Botschaft durch die Melodie ("Pawlowscher Hund") |
JPEG Joint Photographic Experts Group | | Komprimierformat für Bilder, bekannt nach der Organisation, von welcher es entwickelt wurde |
K | | |
Kernbotschaft | | Wichtigste Aussage einer Kommunikationsmassnahme |
Keyword-Advertising | | Online-Werbung in Suchmaschinen; die Werbung wird nur bei der Eingabe vorab festgelegter Begriffe eingeblendet |
KISS | | Kurzform von "keep in simple and stupid"; Leitspruch für das Verfassen von Botschaften mit dem Ziel, dass diese leichter und damit von einem breiteren Publikum verstanden wird |
L | | |
Launch | | englischer Begriff für Lancierung; Freisetzung; Start einer Kampagne oder Veröffentlichung eines Internetauftritts |
Layout | | Entwurf einer Gestaltungsidee |
Lead | | Name eines Interessenten, noch ohne dessen konkretes Bedürfnis zu kennen; siehe auch "Prospect" |
Leporello | | langes, zick-zack gefaltetes Heft, häufig verwendet für Karten, Faltblätter oder Taschenkalender; der Name stammt von der Figur des Dieners in der Oper "Don Giovanni" von Wolfgang Amadeus Mozart |
Leuchtwerbung | | Werbemittel, welches speziell in der Dunkelheit wirkt, entweder durch Eigenleuchten mit innerer Lichtquelle oder durch äussere Beleuchtung |
Listbroker | | auch Adressbroker; Verkäufer oder Verleiher von Adresslisten mit Unternehmen oder Privaten, welche dem geplanten Zielpublikum potentiell entsprechen |
Low-Budget-Kommunikation | | Werbemassnahme, welche mit geringem finanziellen Aufwand umgesetzt werden kann |
Low-interest-Product | | Produkt, welches beim Käufer geringes Interesse auslöst |
MACH Consumer | | Erhebung über das Konsum- und Medienverhalten der Schweizer Bevölkerung |
Marktanteil | | Anteil eines Produktes oder einer Marke am jeweiligen potentiellen gesamten Marktvolumen |
Marktnische | | Teilmarkt, resp. Ausschnitt aus dem Gesamtmarkt dessen Bedürfnisprofil von aktuellen Wettbewerbern noch nicht (Marktlücke) oder unzureichend (Versorgungslücke) erfüllt wird. |
Media Focus | | Ermittlung des Brutto-Werbeausgaben der kommerziellen Werbung in den klassischen Werbemedien Print, Radio, Fernsehen, Kino und Plakat |
Media-Plattform | | Bestimmung der Media-Zielgruppe, der Strategie, dees Media-Mix, der Massnahmen und Mittel, des Budgets und des zeitlichen Einsatzes |
Merchandiser | | Fachperson, welche Produkte verkaufsfördernd platzieren und alle notwendigen Massnahmen für eine optimale Bewerbung ergreifen |
Messen | | Veranstaltung, an welche Verkäufer einer Ware oder Dienstleistung diese zur Schau stellen können und potentiellen Kunden erläutern und anbieten können |
Me-too Werbung | | Werbemassnahme, welche sich an derjenigen ähnlicher Konkurrenzprodukte orientiert |
MPEG | | Moving Pictures Expters Group; definierter Standard für die Datenkompression von laufenden Bildern |
Mund-zu-Mund Propaganda | | durch persönliche Kommunikation überbrachte Werbebotschaft; die älteste Form der Werbung |
Newsletter | | Rundschreiben mit Werbecharakter |
NUD's | | Kurzform von "new, unique or difficult"; nähere Beschreibung der Eigenschaften, welche ein Produkt aufweisen muss, um dem Kundenbedürfnis zu entsprechen |
O | | |
Opazität | | Mass für die Lichtundurchlässigkeit von Materialien; Gegenteil der Transparenz |
Opinion Leader | | Meinungsführer, Meinungsmacher, Statusvorbild; Person oder Institution, welche die Meinungsbildung dritter massgeblich beeinflusst |
OTS | | "Opportunity to see"; Anzahl der Durchschnittskontakte der Werbemassnahme |
P | | |
Permission Marketing | | Werbemassnahme, welche das vorgängige Einholen der Bereitschaft zur Entgegennahme der Botschaft beim Empfänger erfordert; siehe auch "SPAM" |
Pixel | | Kunstwort aus Picture und Element; kleinstes darstellbares Element am Bildschirm |
Plazenta-Effekt | | Eine auf Erkenntnissen der Werbeinustrie beruhende Täuschung des Konsumenten, die z.B. bei industriell in einer Fabrik hergestellten Backwaren den Eindruck erweckt, ein echtes Hausfrauenerzeugnis zu sein, siehe auch: Mutter-Kuchen, Katzensnack
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Prospect | | Name eines Interessenten mit näherer Kenntnis seiner Bedürfnisse |
POS Point-of-Sale | | Verkaufsstelle, auch "Point of purchase"; auch: Registrierkasse, EDV-gestützes Kassensystem |
POI Point-of-Information | | Ort des Informationsbezuges; auch: Informationsgerät |
Product Placement | | werbewirksame Platzierung von Markenartikeln oder Dienstleistungen in TV- oder Kinoproduktionen |
Promotion | | Verkaufsförderung durch Werbemassnahmen, welche die Bekanntheit eines Produkts steigern |
Pull-Strategie | | Werbemassnahmen, welche darauf abzielt, beim Verbraucher eine so grosse Nachfrage zu schaffen, dass diese wiederum wie ein Sog auf das Vertriebssystem auswirkt |
Push-Strategie | | Werbemassnahme, welche durch Überzeugen des direkten Kunden den Vertrieb fördert |
R | | |
Reason why | | Grund für das Versprechen eines zu bewerbenden Produkts; z.B. der Reason-why in der Werbebehauptung, dass ein Waschmittel weisser wäscht ist die Chemische Formel, warum es das tut |
Reichweite | | Prozentsatz der Zielpersonen, welche durch die jeweilige Werbung erreicht wird |
RGB Farbraum | | Rot, Gelb, Blau. Aus diesen Grundfarben lassen sich alle gewünschten Farben im additiven Farbsystem erstellen |
S | | |
SPAM | | unerwünschte, in der Regel auf elektronischem Weg übertragene Nachrichten, die dem Empfänger unverlangt zugestellt werden und massenhaft versandt wurden oder/oder werbenden Inhalt haben |
Selektive Wahrnehmung | | menschliche Eigenschaft, dass nur ein Teil der Umwelt wahrgenommen und andere bewusst oder unbewusst ausgeblendet werden |
Selfliquidator | | Produkt oder Dienstleistung, welche zum Selbstkostenpreis abgegeben wird und sich daduch selbst finanziert, jedoch ohne Bruttogewinnbeitrag |
Sinus-Milieus | | Marketing-Planunsinstrument, welches eine einheitliche Ziegruppendefinition erlaubt im Bezug auf die Lebensauffassung von Personen, Lebensweise, Orientierung an Werten wie Einstellung, Arbeit, Familie, Freizeit, Geld und Konsumverhalten |
Skyscraper | | Online-Werbemittel im Hochformat, meist rechts vom redaktionellen Teil platziert |
Street Credibility | | Glaubwürdigkeit eines Produktes oder einer Dienstleistung in einer jungen, urbanen, trendigen Zielgruppe |
Streuverlust | | Personenkreis, welcher mit der Werbung erreicht wird, jedoch nicht zur avisierten Zielgruppe gehören |
T | | |
Teaser | | Blickfang |
Testimonial | | Werbewirksame Aussage eines reellen Kunden über das betreffende Produkt oder der betreffenden Dienstleistung |
TKP | | Tausend-Kontakte-Preis - Kosten zur Erzielung von 1'000 Kontakten in der avisierten Zielgruppe |
Top-Städte Schweiz | | Top 3-CH: Zürich, Bern, Basel Top 5-CH: Zürich, Bern, Basel, Genf, Lausanne Top 9-CH: Zürich, Bern, Basel, Genf, Lausanne, Luzern, St. Gallen, Winterthur, Lugano |
Trendsetter | | aus dem Englischen übertragener Begriff für eine einflussreiche Person oder Personengruppe, welche die Werbewirksamkeit einer Massnahme massgeblich beeinflusst |
UAP Unique Advertising Proposition | | Einzigartiger kommunikativer, kreativer Unterscheidungsfaktor |
USP Unique Selling Proposition | | Einzigartiger Produktvorteil |
URL-Marketing | | Referenzierung der Internet-Domain in den relevanten Suchmaschinen oder Online-Verzeichnissen |
Usability | | Benutzerfreundlichkeit oder Gebrauchstauglichkeit eines Produkts oder einer Dienstleistung |
V | | |
Verkaufsförderung | | Massnahmen zur Steigerung des Absatzes durch kurzfristige Kaufanreize, z.B. Aktionen, zeitlich begrenzte Preisreduktionen u.a.m. |
Viral Marketing Epidemic Marketing | | Unkontrollierte oder nicht nachvollziebare Verbreitung einer Information über ein Produkt oder eine Dienstleistung innerhalb der Konsumenten- zielgruppe |
W | | |
Werbe-Plattform | | Beinhaltet die "7 W's": Was = Botschaft Wem = Zielgruppe Wie = Ziel/Tonalität Womit = Werbeträger/-mittel Wann = Zeitpunkt Wo = Zielgebiet Wieviel = Budget |
Werbung | | Mittel / Massnahme zur Erhöhung der Bekanntheit eines Produktes oder einer Dienstleistung mit dem Ziel der Absatzsteigerung; Bestandteil des Marketing-Mix. Werbung informiert, differenziert, motiviert, aktualisiert und konkretisiert das Wissen über eine Marke, ein Produkt oder eine Diensleistung |
WYSIWYG | | Kurzform von "what you see is what you get"; Form der Darstellung eines Objektens in seiner geplanten Umsetzung; im Gegensatz zur deklarativen Beschreibung des Objekts |